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Absolvententag Medienwissenschaften am 23.04.2008

14.05.08 - Das haben sich die Jugendlichen selbst aufgebaut... Ein Rückblick auf den AbsolventInnen-Tag 2008

 

Studieren kann ein Fulltime-Job sein. Man besucht Vorlesungen, Seminare, hält Referate, schreibt Hausarbeiten, engagiert sich in Gremien, wirkt an Projekten mit und geht nebenbei meist auch noch arbeiten. Da kann es erstens schwerfallen, zeitnah einen Bericht über den Alumnitag fertigzustellen und zweitens, sich intensiv um das “danach” des Studiums zu kümmern. Gerade in den Medienwissenschaften kommt man sich so vor, als könne man so gut wie alles – von Medien-Gestaltung über Kulkturwissenschaft, Kommunikationswissenschaft bis zur Medientechnik – doch nichts davon so richtig. Einzig wer schon früh im Studium seinen Schwerpunkt setzt und zielstrebig auf einen speziellen Berufszweig hinarbeitet, entgeht diesem Gefühl möglicherweise.
Zur Orientierung eignet sich kaum etwas besser, als den Kontakt zu denen zu suchen, die dem behüteten Schoße des Studiums entwachsen sind und sich in der feindlichen Welt erfolgreich einen Arbeitsplatz beschafft haben. Der Alumnitag bietet dank unersetzlicher Helfer jedes Jahr genau dafür eine Plattform, auf der Informationen und Erfahrungen ausgetauscht und so Zukunftsängste und Perspektivlosigkeit relativiert werden.

  • Hilfreiche Vorträge

Das Programm begann um 15:00 mit einem Beratungsangebot für die angehenden Bachelros seitens Serjoscha Wiemer und Jan Sonnenberg, in dem Wege zur BA-Arbeit aufgezeigt wurden. Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter gingen nach ihren Vorträgen über Themenfindung, Vorraussetzungen und Tipps bereitwillig auf Fragen der Anwesenden ein. Danach folgte um 17.15 der Perspektivvortrag “Bewerben ist keine Wissenschaft” von Dr. Angela Dinghaus, der Leiterin der Arbeitsstelle Career Service & Alumni der TU Braunschweig. Sie gab darin zum einen wertvolle Bewerbungstipps als auch Anleitungen zur richtigen Selbsteinschätzung, die Grundlage für eine gute Selbstpräsentation ist. Zum anderen erläuterte sie, dass Geisteswissenschaftler wie wir während des Studiums Schlüsselkompetenzen im Bereich der Projektarbeit und den “Soft Skills” erlangen, die auch von der Wirtschaft gerne gesehen sind. Zwar versprach sie leider nicht, dass wir alle hochbezahlte Traum-Jobs bekommen, doch ein wenig mehr Mut und Selbsbewusstsein mag sie dem ein oder anderen schon vermittelt haben.

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Reik Kaps und Wolf Christian Ulrich im Readktions-Workshop


  • Workshops mit Alumnis

Ab 18:00 teilte man sich dann für anderthalb Stunden in die Stationenworkshops auf. Jeder Workshop hatte eine thematische Überschrift und wurde von einem kompetenten Ex-Studenten betreut, wobei sich Absolventen der Braunschweiger Unis mit denen anderer Städte ungefähr die Waage hielten. Die Themen reichten von Bewerbungsmappenchecks über Promotion, Festival/Institutionen, Redaktionsarbeit und Fernsehredaktion bis zu Technischen Schnittstellen. Parallel dazu fand die Präsentation “Vom BA zum MA in BS” von Prof. Dr. Heike Klippel und PD Dr. Thomas Knieper statt.

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Rolf Nohr während seines fragmentarischen Vortrags


  • Das beste kommt zum Schluss: Festvortrag und get together

Der kreativste Vortrag folgte dann um 19:30 von Jun. Prof. Dr. Rolf F. Nohr, der unter dem Titel “11 Jahre Medienwissenschaften in Braunschweig. Fragmente eines Festvortrags. Mit Fußnoten” eine Collage von Zitaten aus Songtexten von Tocotronic bis Tenacious D, Zeitungsartikeln, Selbstdarstellungen des Studiengangs, Magisterarbeiten von StudentInnen und anderen Diskursfragmenten ebenso amüsant wie kritisch ein Bild der Medienwissenschaften in Braunschweig zeichnete.
Der kommunikative Höhepunkt war jedoch zweifellos das “Get Together” ab 20:30, das ungezwungene Gespräche bei Saft, Bier, Wein und belegten Brötchen ermöglichte. Man lernte sowohl AbsolventInnen als auch Studierende aus jüngeren Semestern kennen, traf alte Bekannte wieder und hatte einen informativen und angenehmen Abend. Manch einer war sogar so angetan von der Veranstaltung, dass er am nächsten Tag nicht mehr wusste, wann er denn nun genau wieder zu Hause war…

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Get together mit Speis und Trank


In jedem Fall bot der Alumnitag Kontaktmöglichkeiten en masse und man kann nur hoffen, dass sich auch in den kommenden Jahren wieder genug Helfer finden, ihn zu organisieren.

Bis zum nächsten Jahr…

 

Referentinnen und Referenten Alumnitag Mewi 2008

 
  • Dr. Angelika Dinghaus

Leitung Arbeitsstelle Career Service & Alumni, TU Braunschweig

  • Reiko Kaps

38 Jahre alt, geboren in Querfurt, Sachsen-Anhalt. Nach dem Abitur 1990 folgte eine Fotografen-Lehre, anschließend fünf Jahre freier und angestellter Fotograf. Zwischen 1997 und 2004 Studium der Medienwissenschaften, Technik der Medien und Soziologie an der HBK und TU Braunschweig. Parallele Tätigkeit als Sysadmin und Webentwickler,seit 2005 Träger des Titels Magister Artium.
Seit Anfang 2006 bis heute schreibt er für das Computer-Magazin c’t und das Online-Portal heise Online, anfangs noch als Volontär, mittlerweile als Redakteur.

  • Prof. Dr. Heike Klippel

Dr. phil., Professorin für Filmwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Mitherausgeberin von Frauen und Film. Veröffentlichungen zu Themen feministischer Filmtheorie, Zeit, Film und Alltag, u.a. Gedächtnis und Kino (Frankfurt a.M.: Stroemfeld 1997), Play Time – ein Film und 8 Perspektiven (Hg. zus. mit Michael Glasmeier, Münster: Lit 2005); 2008 erscheinen “The Art of Programming” – Film, Programm und Kontext (Hg., Münster: Lit) und Zeit ohne Ende. Essays über Zeit, Frauen und Kino (Frankfurt a.M.: Stroemfeld).

  • PD Dr. Thomas Knieper

Verwaltet seit Dezember 2006 die medienwissenschaftliche Professur an der TU Braunschweig. Vorher hat er an der LMU München, der Hochschule für Philosophie in München, der Uni Leipzig und der Universität Freiburg Journalistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Statistik unterrichtet. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Methoden, Gesundheitskommunikation, Wissenschaftskommunikation, politische Kommunikation und visuelle Kommunikation.

  • Aycha Riffi

geb. 27.09.1969, Bochum
Studium (MA) an der Ruhr-Universität Bochum mit den Fächern Film- und Fernsehwissenschaften, Theaterwissenschaften und Germanistik. Sowie Philosophie und Pädagogik im Grundstudium.
Während des Studiums Kulturreferentin und Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschuss AStA. Initiatorin des Internationalen Bochumer Videofestivals.
Tätigkeit für verschiedene Festivals: INPUT (International Public Television Screening Conference), Duisburger Filmwoche, Frauenfilmfest Dortmund, Filmfest Münster u.a.
Mitarbeiterin im Adolf-Grimme-Institut in Marl: Seit 2002 Mitarbeit im Projekt „Grimme Online Award“ und seit 2005 Mitarbeit in der Adolf Grimme Akademie.
Seit 2004 medienpädagogische Tätigkeiten u.a. an Offenen Ganztagsgrundschulen in Duisburg. Moderationen von Jugend- und Kinderkinos und als Referentin zum Thema „Kinder und Medien” tätig.

  • Jan Sonnenberg

Jan Sonnenberg wurde 1980 in Peine geboren. Nach dem Abitur im Jahr 2000 in Hildesheim verschlug es ihn zum Wehrdienst und anschließendem Studium der Informatik nach Braunschweig. Seit 2006 ist Jan Sonnenberg wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig. Dort beschäftigt er sich mit Softwareplattformen für die Fahrzeug-Fahrzeug- und Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation.

  • Björn Stockleben

Jahrgang 1978
-Studium der Medienwissenschaften mit den Nebenfächern Medientechnik und Informatik an der Hochschule für Bildende Künste und der Technischen Universität Braunschweig
-Magisterarbeit bei Prof. Christian Floto und Prof. Ulrich Reimers zum Thema “Videodarstellung auf mobilen Endgeräten am Beispiel von Theatertrailern”
-Mitbegründer des Durchgedreht24 Selbstfilmfests
-Seit 2004 tätig für die Innovationsprojekte des Rundfunks Berlin-Brandenburg im Bereich europäische Forschungsprojekte, sowie senderinterne Beratung bei der Entwicklung von Formaten und Workflows für neue Medien.

  • Wolf Christian Ulrich

Jahrgang 1975. Studierte Musikwissenschaft und Nordamerikastudien (Schwerpunkt Geschichte/ Kultur, Kanada) an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin. DAAD-Stipendiat an der University of British Columbia, Vancouver.
Medien:
Redakteur bei der Studentenzeitung UnAufgefordert an der Humboldt-Uni.
Redakteur für Kultur und Boulevard beim ZDF morgenmagazin in Berlin. Volontariat an der RTL Journalistenschule für TV und Multimedia in Köln (Stationen: RTL, RTL Nord, RTL II, WDR Hörfunk, RBB Polylux, Bundespresseamt). Anschließend Redakteur bei logo! Nachrichten für Kinder (KI.KA / ZDF). Jetzt Reporter für Politik und Gesellschaft beim ZDF morgenmagazin und freier Autor in Berlin.
Gesellschafter von Funkpalast Musik, Berlin.

  • Christoph Wäller

Geboren am 28.06.1977 in Bremen. Von 1998 bis 2003: Studium der Medienwissenschaften, Technik der Medien und anglistischer Literatur in Braunschweig. Seit April 2004: Mitarbeiter in der Konzernforschung der Volkswagen AG, Bereich Elektronik und HMI. Seit Januar 2006: Projektleiter in der Konzernforschung der Volkswagen AG für Themen im Bereich Bedien- und Anzeigetechnologien.

  • Serjoscha Wiemer

Film- und Medienwissenschaftler, Studium Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Sozialpsychologie und Germanistische Linguistik in Bochum. 2001-2005 Mitglied im Graduiertenkolleg Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medienforschung (IMF) an der HBK in Braunschweig.
Während des Studiums Mitarbeit beim studentisch organisierten Internationalen Bochumer Videofestival. Nach dem Studium u.a. tätig im Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, als Online-Redakteur für ein Jugendmagazin, als Morgenredakteur einer Nachrichtenredaktion sowie als Übersetzer und Tester von Computerspielen.
 

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