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Prekäre Identitäten: Gift und Vergiftung in Wissenschaft und Film

21. bis 23. Mai 2015 im Haus der Wissenschaft , organisiert von Prof. Dr. Heike Klippel, Dr. Anke Zechner, Prof. Dr. Bettina Wahrig, Julia Saatz

Gegenstand der Tagung ist – je nach Perspektive – ein Stoff oder ein Vorgang: Gift bzw. Vergiftung. Ziel ist es zu erkunden, welche Denkräume das Thema „»Gift« in Wissenschaftsgeschichte und Filmwissenschaft eröffnet. Gifte als prekäre Stoffe schillern zwischen dem Materiellen und der Idee des Bösen. Obwohl Medizin und Pharmazie beanspruchen, Gifte in heilsame Stoffe zu verwandeln, klingt mit dem Begriff »Pharmakon« immer auch etwas von Gefahr und Ambivalenz an. Der Film nimmt dies auf und verwandelt die Idee des Gifts in Bildwelten für unkontrollierbare Gefahr, aber auch Ermächtigung und Befreiung.

Foto von Bettina Wahrig


Die Tagung ist im Rahmen der Zusammenarbeit von Prof. Dr. Heike Klippel ("Das Giftmotiv im Film") und Prof. Dr. Bettina Wahrig ("Wissenschafts- und Kulturgeschichte der Gifte") entstanden.

Veranstaltungs-Flyer