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Scheiben - Medien der Durchsicht und Speicherung

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23. bis 24. Januar 2015 an der HBK , organisiert von Dennis Göttel und Dr. Florian Krautkrämer

In Das System der Dinge konzipiert Jean Baudrillard 1968 die Glasscheibe als Oberfläche, auf der sich die dahinterliegenden Dinge als Bilder abzeichnen: man kann sie sehen, aber nicht anfassen. Im Rahmen eines Virtual Window (2006) macht Anne Friedberg dann die Verbindung von der Glasarchitektur zu den Displays auf. Inzwischen sind die Bilder mittels Touchscreen auch berührbar geworden, und in Science-Fiction-Filmen sind Screens bereits in Fenster integriert und fungieren überdies als Speichermedien.

Medientheoretisch wird die Scheibe meist zugunsten des Rahmens vernachlässigt, der sie in der Figuration des Fensters einspannt. Als Glas auch von Screens ist sie gemeinhin unscheinbar, nimmt man sie doch nur wahr, wenn Störungen auf ihr vorliegen (in Form von Verschmutzungen oder Spiegelungen). Als Träger verschiedener Arten von Bildern soll die Scheibe in historisch spezifischen Beispielen medial-materieller Anordnungen zum zentralen Gegenstand der Tagung werden. In der Bandbreite der Beiträge soll das Wissen zu Scheiben auf seine Korrespondenzen und Divergenzen hin befragt werden.

Weitere Informationen unter: www.scheiben-tagung.de

zugehörige Publikation